17 Okt

Erfolgsmodell „Bildungshäuser 3-10“ finanziell gesichert

Der Ministerrat hat am 11. Oktober beschlossen, die bestehenden 194 „Bildungshäuser 3-10“ dauerhaft zu finanzieren.

„In den Bildungshäusern leisten Erzieherinnen und Erzieher gemeinsam mit Grundschullehrkräften hervorragende Arbeit, um Kindern einen guten Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen. Deshalb werden wir dieses Erfolgsmodell endlich auf ein finanziell sicheres Fundament stellen“, betont Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Bei den Bildungshäusern handelt es sich um eine Kooperation zwischen Kindergärten und Grundschulen mit regelmäßigen gemeinsamen und jahrgangsübergreifenden Bildungsangeboten. Eine wissenschaftliche Begleitung durch das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) von 2008 bis 2015 hat bestätigt, dass sich die Arbeit der Bildungshäuser positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirke; insbesondere Kinder, die von familiärer Seite nicht ausreichend gefördert werden könnten, profitierten in ihren sprachlichen und mathematischen Kompetenzen.

Mit der Entscheidung, die Bildungshäuser in den Regelbetrieb zu überführen, sichert die Landesregierung den Fortbestand der derzeitigen Standorte. Dafür plant die Landesregierung Mehrkosten in Höhe von circa 1,8 Millionen Euro pro Jahr ein. Damit werden Anrechnungsstunden für die beteiligten Grundschulen finanziert (eine Anrechnungsstunde je institutions- und jahrgangsübergreifender Gruppe).